Reihenschaltung beschreibt eine elektrische Verschaltungsart, bei der mehrere Verbraucher nacheinander in einem einzigen Stromkreis verbunden sind. Der Strom durchfließt jeden Verbraucher der Reihe nach, wodurch alle Elemente Teil desselben Strompfads sind. Diese Technik kommt häufig bei temporären Beleuchtungen zur Anwendung, wenn mehrere Lichtquellen mit möglichst geringem Verkabelungsaufwand verbunden werden sollen.
Ein wesentliches Merkmal der Reihenschaltung ist ihre Störanfälligkeit: Fällt ein Verbraucher innerhalb des Stromkreises aus, unterbricht dies die Versorgung der nachfolgenden – sie bleiben ebenfalls ohne Funktion. Trotz dieser Einschränkung bietet die Reihenschaltung Vorteile bei einfachen, mobilen Beleuchtungskonzepten mit kurzen Kabelwegen, beispielsweise bei Dekorationsbeleuchtung. Bei der Nutzung von Reihenschaltung ist auf die maximale Gesamtlast und Spannungsverluste entlang der Leitung zu achten, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.