Isolationsstator

Ein Isolationsstator ist ein zentrales Bauteil von Elektromotoren und Generatoren, das eine feste Spulenanordnung enthält und für die elektrische Isolation der Wicklungen sorgt.

In der Bautechnik, bei Baumaschinen oder in stationären Anlagen dient der Isolationsstator dazu, elektrische Energie verlustfrei und sicher in mechanische Bewegung umzuwandeln. Er besteht aus einem ringförmigen, meist aus lamelliertem Eisen gefertigten Kern, auf dem isolierte Kupferwicklungen angebracht sind. Die Isolation verhindert Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Leitern und schützt das System vor Überspannungen und schädlichen Leckströmen.

In Bau- und Mietmaschinen wie Generatoren gewährleistet der Isolationsstator einen zuverlässigen Betrieb auch unter hohen Belastungen und widrigen Umgebungsbedingungen. Eine Spulenisolation nach Klasse H (180 °C) bietet dabei zusätzliche thermische Sicherheit hinsichtlich der maximalen Einsatztemperatur und schützt den Stator vor Überhitzung. Hochwertige Isolationsmaterialien wie Harze, Lacke oder spezielle Verbundstoffe sorgen zudem dafür, dass der Stator temperaturbeständig bleibt und Feuchtigkeit, Staub oder Vibrationen standhält. Die Ausführung und Qualität des Isolationsstators sind entscheidend für die Lebensdauer und Effizienz des gesamten Elektromotors. In der Vermietung von Baumaschinen achten professionelle Anbieter darauf, dass Motoren mit robusten Isolationsstatoren ausgestattet sind, um Ausfälle zu vermeiden und eine gleichbleibend hohe Leistungsfähigkeit der Geräte sicherzustellen.

Nutzer fragen auch:

Was ist ein Betriebsstundenzähler?
Was heißt Aggregattyp?
Was ist eine Kranöse?
Was ist ein Anbaugerät?
Was bedeutet 90° Lenkung?