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50 m Raupenarbeitsbühne bereitet Weg „gen Himmel“

April 2022
50 m Raupenarbeitsbühne an Himmelsleiter Tromm im Einsatz

Dem sprichwörtlichen Himmel so nah, kommen die Erschaffer des neuen Aussichtsturms auf der odenwäldischen Tromm.

34 Meter misst das futuristische Bauwerk, dessen freistehendes, schräg in die Höhe ragendes Stahlskelett im Endspurt eine offene Holzverkleidung erhält. Erbaut neben dem erhaltenen Fundament seines Vorgängers, tritt der moderne Ausguck somit in die Fußstapfen des hölzernen Irene-Turms, der den Tromm-Wald mehr als hundert Jahre überragte, bevor er 2013 altersbedingt geschlossen wurde.

Nach seiner Fertigstellung soll die sogenannte Himmelsleiter, die durch ihre besondere Optik im optimalen Einklang mit der Natur steht, einen spektakulären Panoramablick über den UNESCO Geopark Bergstraße-Odenwald bieten.

Beste Aussicht auf sicherer Höhenzugangstechnik

Um jedoch künftigen Besuchern den Weg gen Himmel zu bereiten, mussten die Erbauer des Aussichtspunkts einen alternativen Weg nach oben finden. Einen sicheren Höhenzugang, der den Ansprüchen an Arbeitshöhe und Reichweite gerecht wird, die das Projekt durch seine Seitenneigung stellte, und gleichzeitig eine besondere Einsatzflexibilität bietet. Denn neben der konstruktiven Raffinesse des Bauwerks stellte das unwegsame, beengte Gelände das Montageteam vor eine nicht alltägliche Herausforderung.

Mit der Raupenarbeitsbühne RAB 500 GT D/E fand sich bedarfsgerechte Unterstützung – ein Himmelslift, sozusagen, erreicht diese Spezialmaschine doch eine maximale Arbeitshöhe von 49,70 m und Reichweite von 17,40 m. Für Einsatzstellen wie diese – beengte Zuwegung, weicher, unbefestigter Untergrund inmitten des Waldes – ist die geländefähige Spezialbühne mit ihrem höhen- und breitenverstellbaren Kettenfahrwerk optimal ausgestattet. Das den extremen Leistungsparametern dieser Raupe ein vergleichsweise geringes Eigengewicht von 13.700 kg gegenübersteht, ist auf weichem und druckempfindlichen Boden ein zusätzlicher Vorteil.

Sichere Montage der Stahlkonstruktion und Fassadenelemente

Die letzten Meter hoch zum Fundament legte die verkranbare Raupe auf dem Luftweg zurück. Im platzbegrenzten, abschüssigen Aufstellbereich unterhalb der Turmkonstrukion fand sie dank der variablen, breiten Abstützung in eine standsichere Position. Von hier aus brachte die RAB 500 GT D/E mit maximal 400 kg Korbtragkraft bis zu 3 Monteure gleichzeitig zur Montage der 50 Tonnen schweren Tragkonstruktion, der hölzernen Fassadenelemente und des Blitzschutzes auf Höhe.

Die Himmelsleiter – beispielhaft für Projekte mit Wow-Effekt, die mit der Spezialarbeitsbühne RAB 500 GT D/E realisiert werden.