Nachverdichtung bezeichnet städtebauliche Maßnahmen, bei denen bestehende Siedlungs- und Stadtstrukturen genutzt werden, um zusätzlichen Wohn- oder Nutzraum zu schaffen – ohne neue Flächen zu versiegeln. Ziel ist es, den vorhandenen Raum effizienter auszuschöpfen, etwa durch die Schließung von Baulücken, die Aufstockung von Gebäuden, den Ausbau von Hinterhöfen oder die Umnutzung bestehender Flächen.
Die Nachverdichtung gilt als zentrale Strategie, um dem wachsenden Wohnraumbedarf in Städten nachhaltig zu begegnen. Gleichzeitig stellt sie hohe Anforderungen an Planung, Architektur und den technischen Baubetrieb – denn gebaut wird meist im bewohnten Umfeld, unter engen Platzverhältnissen und strengen Auflagen. Für die bauliche Umsetzung kommen besonders kompakte, emissionsarme und flexible Baumaschinen zum Einsatz, die speziell für innerstädtische Baustellen konzipiert sind.
Moderne Hebetechnik, Arbeitsbühnen und Minikrane ermöglichen es, auch bei eingeschränkten Platzverhältnissen effizient zu arbeiten – oft ohne langfristige Einrüstung oder große Eingriffe in die bestehende Infrastruktur.