Eine Federspeicherbremse arbeitet nach dem Prinzip einer mechanischen Federkraft, die im Ruhezustand anliegt und das Fahrzeug sicher in Position hält. Erst durch das Anlegen von hydraulischem oder pneumatischem Druck wird die Bremse gelöst. Dieses Sicherheitsprinzip macht die Federspeicherbremse besonders zuverlässig, da sie im Falle eines Druckverlusts automatisch aktiviert wird. Ein ungewolltes Wegrollen des Fahrzeugs wird so verhindert.
Bremssysteme dieser Art sind in Mietfahrzeugen der Bau- und Fördertechnik, beispielsweise in Arbeitsbühnen oder Flurförderzeugen, ein elementarer Bestandteil der Sicherheitsausstattung. Federspeicherbremsen erfüllen zentrale Anforderungen an die Betriebssicherheit auf Baustellen und in sensiblen Arbeitsbereichen. Synonym werden häufig Begriffe wie Sicherheitsbremse, Parkbremse oder Notbremssystem verwendet, jedoch handelt es sich bei einer Federspeicherbremse um ein technisch eigenständiges Bremssystem, das speziell auf den stationären Halt ausgelegt ist.