Teleskop-Arbeitsbühne hilft Naturbühne

Artikel als PDF:
Download: PDF-Version (875,00kb)

Quelle: Bühnenmagazin

Eine Vorstellung der anderen Art fand im Vorfeld auf der Naturbühne der Elspe-Festspiele statt. Abhängig von der jeweiligen Karl-May-Inszenierung musste auch in diesem Jahr wieder der Bühnenbau erneuert beziehungsweise umgebaut werden. Aus einem Vulkan wurde ein Wasserfall und somit der Fall für eine Teleskop-Bühne aus dem Mietpark von Beyer-Mietservice.

Zu dieser Zeit wirkte die Westerstadt der Naturbühne wie ausgestorben. Unterbrochen wurde diese Stille nur durch ein maschinelles Geräusch, das allerdings so gar nicht in diese Landschaft passen wollte. Grund dieser Geräuschkulisse: der Einsatz einer Teleskopbühne, die für Renovierungsarbeiten an der Naturbühne benötigt wurde.
„Diese Teleskopbühne wird dafür eingesetzt, dass wir die gesamte Wasserkante in 20 m Höhe erneuern können“, erklärt Harald Heufer, zuständiger technischer Betriebsleiter. „Im Vorjahr stand hier noch ein Vulkan-Aufbau mit 12 m Höhe, der bereits abgerissen wurde. Die hierdurch entstandenen Schäden können nur unter Zuhilfenahme einer solchen Maschine durchgeführt werden.“
Die Teleskopbühne 279 KD aus dem Beyer-Mietpark mit einer Arbeitshöhe von bis zu 27,9 m und einer maximalen seitlichen Reichweite von 23,6 m ist nach Angaben des Beyer-Mietservice selbst schwierigen Arbeitsaufgaben gewachsen. „Dieser Teleskopbühnen-Typ eignet sich besonders gut für Arbeiten im Außenbereich auf schwierigem Gelände“, so Dieter Beyer, Geschäftsführer von Beyer-Mietservice. „Dank Allradantrieb sowie großstolligem Reifenprofil verfügt man mit dieser Arbeitsbühne über genügend Traktion.“
Das Antriebsaktivierungs-system und die vollproportionale Plattformsteuerung ermöglichen feinfühlige sowie präzise Fahrmanöver. Die Endlosdrehung des Oberwagens wie auch die hydraulisch drehbare Plattform sorgen für eine flexible Arbeitsweise. Mit einer Plattformgröße von 2,4 m x 0,9 m bietet die Teleskopbühne TB 279 KD sowohl Monteuren als auch Arbeitsmaterial ausreichend Platz.
Durch den teleskopierbaren Arm der Bühne konnte die Arbeitsplattform zentimetergenau an den Felsen herangefahren werden, ohne die gesamt Teleskopbühne bewegen zu müssen. Bewegung auf und um die Naturbühne Else wird es dann wieder in der Spielzeit vom 18. Juni bis 11. September 2011 geben, wenn Winnetou auf Halbblut trifft. BM

hier ist der Inhalt