8 Fragen an Dieter Beyer

Quelle: Creditreform Koblenz / Neuwied - Ausgabe Januar 2006

... Dieter Beyer - Mietservice, Bau-, Industrie & Spezialmaschinen

8 Fragen an Dieter Beyer (Quelle: Creditreform Koblenz/Neuwied, Januar 2006)Adresse:
Rother Strasse 1,
57539 Roth - Heckenhof
Gründung: 1986
Erweiterung um den Bereich
Mietservice 1994
Mitarbeiterzahl: 22
Gesprächspartner: Dieter Beyer
Funktion: GF / Einzelunternehmer

1. Wie ist Ihr persönlicher Werdegang?
Neben einer Ausbildung zum Betriebsschlosser folgte drei Jahre nach dem Schritt in die Selbständigkeit der Entschluss, kaufmännisches Grundwissen zu erwerben. In Form einer kaufmännischen Ausbildung erwarb ich, begleitend zu meiner Selbständigkeit, den Abschluss zum Industriekaufmann. Im Anschluss folgte neben weiteren Fortbildungen im kaufmännischen Bereich die Erlangung der Fachhochschulreife mit anschließendem Studium der Wirtschaftswissenschaften.

2. Was war Ihre größte berufliche Herausforderung?
Die größte Herausforderung war sicherlich, fast zehn Jahre nach Verlassen der Schulbank diese erneut aufzusuchen und die Fachhochschulreife zu erwerben gleichauf mit dem sich daran anschließendem Studium. Als selbständiger Unternehmer, stehen hier sicherlich primär Entscheidungen im Vordergrund, entgegen allgemeinwirtschaftlich vielleicht zurückhaltenden Prognosen trotzdem Mut zu beweisen, neue Wege zu gehen und Investitionskapital zu binden.

3. Wie schätzen Sie die aktuelle wirtschaftliche Situation ein?
Ich bin überzeugt davon, dass die aktuelle wirtschaftliche Situation objektiv besser ist, wie in den Medien oder im Allgemeinen dargestellt wird. Bei allen Anstrengungen sollte jedoch primäres Ziel sein, wieder mehr Menschen in die Beschäftigung zu bringen. Insgesamt beurteile ich die aktuelle wie auch die wirtschaftliche Situation in den nächsten Jahren verhalten, aber durchaus als positiv.

4. Welche Chancen sehen Sie für Ihren Markt?
Wir erleben in den letzten Jahren einen konsequenten Wandel immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft hin. Ein Ergebnis dieses Entwicklungsprozesses ist sicherlich auch das von mir bediente Marktsegment der Vermietung von Baumaschinen, Arbeitsbühnen und Spezialkrane. Wenn eine Auslastung der Anlageinvestitionen über die Dauer der Abschreibungszeiten nicht oder nicht ausreichend gesichert ist, wird der vorausschauende Unternehmer immer zu einer Miete entsprechender Anlagen oder Maschinen tendieren. Hier liegen die Vorteile für ihn mit im Voraus fest kalkulierbaren Kosten klar auf der Hand. Ich sehe in diesem von mir bedienten Marktsegment, der Vermietung von Anlagegütern, gesamtwirtschaftlich einen Anstieg und die Tendenz zu einer langfristigen Stabilität dieses Marktes.

5. Welche Risiken sehen Sie?
Volkswirtschaftlich sehe ich Risiken in der schon vorbeschriebenen Tatsache, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen vorhandener Arbeit und Beschäftigung hergestellt werden muss. Ich stelle mit Sorge fest, dass das Handwerk und der Mittelstand immer weiter schrumpfen. Weiterhin kann man an dieser Stelle sicherlich eine zurückgehende Risikobereitschaft in vielen Bereichen unseres Wirtschaftskreislaufes anführen.

6. Welche größeren Investitionen planen Sie in naher Zukunft?
Als Ergebnis einer im allgemeinen durchaus positiven Entwicklung einzelner branchenbezogener Märkte werden wir im Jahr 2006 ein Investitionsvolumen von ca. 3 Mio. EUR in diese entsprechenden Marktsegmente investieren.

7. Was möchten Sie an dieser Stelle unbedingt einmal loswerden?
Ich denke, dass in dem vorbeschriebenen eine Menge dessen wiederzufinden ist, was man sonst unter der Rubrik schreiben könnte.

8. Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Geht nicht, ...gibt's nicht!

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