„Kölner Lichter 2015": Ein Feuerwerkspektakel der Superlative

Juli 2015.

Seit nunmehr 15 Jahren findet diese Veranstaltung in der Domstadt zwischenDas spektakuläre Feuerwerk der "Kölner Lichter 2015" verzauberte mit verschiedenen Farben Porz und Mülheimer Brücke bzw. zwischen Bastei und Tanzbrunnen statt. Mit musikalischem Rahmenprogramm, das bereits nachmittags beginnt und auf mehreren Bühnen stattfindet, zieht dieses Event alljährlich hunderttausende Besucher aus allen Himmelsrichtungen nach Köln. An den links und rechtsrheinischen Uferbereichen erwarten dann alle gespannt den eigentlichen Höhepunkt: Das große Hauptfeuerwerk kurz vor Mitternacht.

Doch bevor es soweit war, mussten zunächst einmal 4,7 t Feuerwerk nach vorgegebenem Plan aufgeteilt, zugeordnet und mit den erforderlichen Zündern ausgestattet werden. Für ein Feuerwerks-Highlight der besonderen Art ging eine Bühne der besonderen Art an Bord des Schiffes: Die Raupenarbeitsbühne RAB 500 GT D/E aus dem Mietpark der Beyer-Mietservice KG. Um allerdings auf das 200 m lange und 10 m breite Doppelschiff zu gelangen, musste die Raupenbühne in einen Überseecontainer verladen werden. Per Hafenkran ging es dann hinab in den offenen Frachtraum des Schiffes, der bereits mit explosiver Ladung bestückt war. Aufgrund kompakter Bauweise, Fernbedienung und innovativem Abstützsystem konnte die Bühne nicht nur gut manövriert sondern auch bestmöglich und standsicher positioniert werden. Genau in der Mitte des 200 m langen und 10 m breiten Doppelschiffes. Folglich war die Raupenbühne nicht nur dabei sondern mittendrin.


Raupenarbeitsbühne im Frachtraum eines großen SchiffesFür die zugedachten Effekte während des Großfeuerwerks wurde der Arbeitskorb der Raupenbühne professionell präpariert. Bestückt mit Komponenten des Feuerwerks, wie beispielsweise dem Liebesgott Amor, einem 6 m hohen Gestell, das an einer im Arbeitskorb montierten Traverse sicher befestigt wurde. Die Raupenbühne, mit einer Arbeitshöhe von fast 50 m die zurzeit größte in diesem Bereich im Beyer-Mietpark, ließ somit Amor in beachtlicher Höhe schweben und (Liebes-)Feuerpfeile abschießen. Eine ebenso beeindruckende Performance wie die weiteren, am Arbeitskorb angebrachten und per Funk gezündeten Feuerwerkselemente. Farben, Formen und Effekte, die wieder einmal mehr alle Zuschauer in pures Entzücken versetzten und die Frage offen ließen: Wie lässt sich das für die "Kölner Lichter 2016" noch toppen? Man darf gespannt sein.

"Kölner Lichter 2015": Der Zauber des Augenblicks

Wir danken Jürgen Zillikens für diese beeindruckenden Bilder.

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