Premium-Raupen komplettieren das Beyer Portfolio

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Erschienen in: Bühnenmagazin Nr 65 April / Mai 2013

Beyer-Mietservice KG erweitert Maschinenbestand um 40 Teupen-Arbeitsbühnen

Eleganz, Mut und Stärke sind die Eigenschaften, mit denen man Leoparden gemeinhin identifiziert. Die Leoparden unter den Raupenarbeitsbühnen aus dem Hause Teupen darf man mit ähnlichen Attributen versehen. Um gleich 32 Prachtexemplare der Leo-Serie ist in diesen Tagen der Maschinenpark der Beyer-Mietservice KG in Roth-Heckenhof angewachsen. Mit jeweils sechs Modellen der 13er, 18er, 23er, 25er und 30er Serie erweitert der Spezialist nach eigenen Angaben im Verleih von Raupen-Arbeitsbühnen seine Position nicht nur erkennbar, sondern verfügt mit zwei weiteren Topmodellen der 40er und 50er Reihe als einziger Vermieter bundesweit über die beiden Modelle mit der höchsten erreichbaren Arbeitshöhe von 40 beziehungsweise 50 Metern. In Beyer-Blau sind diese ab sofort unter der Bezeichnung RAB 400 beziehungsweise RAB 500 zu mieten. Mehrere Millionen Euro investiert Beyer, der auch im Bereich Teleskopstapler und Mini-Krane zu Europas Top-Vermietern zählt, in die Erweiterung seines Bestandes - neben den Leos gehören auch acht neue Euro B18 Lkw-Arbeitsbühnen zum Teupen-Paket der Beyer-Mietservice KG.

Beyer: Alles aus einer Hand

Beyer und die weltweit tätige Teupen Maschinenbau GmbH arbeiten sehr eng zusammen. Mit den Produkten des Weltmarktführers im Bereich der Raupenbühnen steigen die Westerwälder zu einem der größten Raupenbühnenvermieter Europas auf und schließen eine Lücke im Portfolio, heißt es in einer Pressemitteilung. „Mit den Raupenbühnen der Leo-Serie unterstreichen wir unseren Anspruch, den Kunden von der Standardmaschine bis zu speziellen Sonderlösungen alles aus einer Hand anbieten zu können", betont Geschäftsführer Dieter Beyer.

Jahrzehntelange Erfahrung, Qualität Made in Germany aber auch der gemeinsame Anspruch, über den Tag hinaus innovativ zusammenzuarbeiten, waren mitentscheidend, dass Dieter Beyer für den Lückenschluss in der Modellpalette der anspruchsvollen Höhenzugangstechnik auf den Weltmarktführer aus Gronau setzte. Rund 30 Millionen Euro setzt das Unternehmen jährlich mit Raupenarbeitsbühnen um. Das weltweite Marktvolumen schätzt man auf 110 bis 130 Millionen Euro pro Jahr. Und der Markt wächst: Jährlich werden 30 bis 40 Modelle der 40er und 50er Reihe verkauft.

Vorteil Kette

Anders als andere Anbieter setzt Teupen schon beim Kettenfahrwerk nicht auf vorgefertigte Modelle, sondern auf innovative Eigenentwicklungen. Das Kettenfahrwerk kann somit besser auf das Gesamtpaket abgestimmt werden, seine geringe Höhe wirkt sich bei den Gesamtausmaßen positiv aus. Das patentierte Teupen-Kettenfahrwerk mit Gummiraupenketten gilt als absolut bodenschonend und punktet durch maximale Bodenhaftung und ausreichende Traktion. „Unterschiedlichste Bodenverhältnisse sind für das höhen- und breitenverstellbare Kettenfahrwerk ebenfalls kein Hindernis. Das Fahrwerk kann je nach Bedarf in schmale oder breite Position bei gleichzeitig erhöhter Bodenfreiheit gebracht werden", erläutert Michael Wotschke, Geschäftsführer beim Markt- und Technologieführer aus Westfalen. „Eine breite Einstellung beispielsweise ermöglicht die optimale Traktion und das sichere Fahren entlang eines Hanges." Steigungen oder eine Treppe werden ebenfalls problemlos und sicher bewältigt.

Der Vorteil des Kettenfahrwerks liegt dabei auf der Hand. Eine radangetriebene Arbeitsbühne gräbt bisweilen ihr Eigengewicht in den Boden, die Gummiraupenketten sorgen für die Verteilung des Bühnengewichts auf eine größere Fläche. Die Einsatzgebiete sind somit kaum begrenzt und nahezu unabhängig von gegebener Architektur: Facility Management im öffentlichen Sektor, in Bahnhöfen oder Flughäfen, die Wartung von Brückenbauwerken, Hotelanlagen und Freizeitparks mit beengter und verwinkelter Zuwegung. Ebenso gehören Hochbau oder Garten- und Forstwirtschaft, Handwerk und Industrie dazu. Wartungsarbeiten an einer Oberleitung auf landwirtschaftlicher Nutzfläche meistern die Leos ebenso wie Deckensanierungen in Kirchen, in der es auf Schonung hochwertiger Böden ankommt. Mit den Raupenarbeitsbühnen aus dem Hause Teupen erfüllt der Nutzer die zulässige Verkehrslast von 500 Kilogramm pro Quadratmeter für öffentliche Gebäude jeder Art. Und obwohl die Teleskoparme der Top-Modelle der Leo-Reihe mit Korblasten von bis zu 400 kg eine Arbeitshöhe von 50 m erreichen, überzeugen sie mit kompakten Maßen, sodass auch Standardtüren problemlos passiert werden können. 8,45 x 1,58 x 1,98 m und ein Gewicht von 14 t sind beispielsweise die Eckdaten der 50er Modelle, die ein hohes Maß an Zugänglichkeit gewährleisten und auch ohne größeren Aufwand transportiert werden können. „Vielfach gibt es Nadelöhre wie etwa das Portal des Kölner Domes oder Tore zu Innenhöfen, die man mit konventionellen Maschinen nicht passieren kann", erläutert Vertriebsleiter Michael Venneman von Teupen. Hier punkten die Raupenarbeitsbühnen. Das Werkzeug selbst, die Maschine, sei nicht kompliziert, oft jedoch die Einsatzbedingungen und die Umgebung.

Dass die Steuerung der neuen Allrounder im Beyer-Mietpark per Funk sowohl aus dem Arbeitskorb als auch vom Boden aus erfolgen kann, versteht sich fast von selbst. Ein ausgeklügeltes Abstützsystem sorgt darüber hinaus dafür, dass die Raupenbühnen nahezu unabhängig von der vorhandenen Topografie eingesetzt werden können. Das sind keine Marketingversprechen, denn auf dem firmeneigenen Testgelände ermöglicht Teupen potenziellen Kunden, die Maschinen unter realen Bedingungen zu testen. Auch die Beyer-Belegschaft hatte hierzu Gelegenheit und konnte sich davon überzeugen, dass die Nutzer mit dem Teupen-Equipment schneller, flexibler und gewinnbringender arbeiten können.

Produkte verstehen

Die Nähe zum Kunden ist ein wesentlicher Bestandteil, den Beyer und Teupen aneinander schätzen und den sie als gemeinsame Stärke ausspielen. „Davon profitieren beide Seiten. Ein Unternehmen wie Beyer erhält permanent Kunden-Feedback, auf das auch wir für Innovation und Entwicklung angewiesen sind. Und wir haben den Anspruch, nicht nur Lieferant zu sein, sondern alle unsere Kunden langfristig zu begleiten", so Wotschke. Langfristigkeit beginnt hier bereits vor dem Verkauf. Das Beyer-Team wurde bei Teupen bereits vor der endgültigen Kaufentscheidung für das aktuelle Paket umfangreich geschult und mit den Einsatzmöglichkeiten der Leos vertraut gemacht. Auch hier spiegelt sich die gemeinsame Philosophie wider. Teupen beschäftigt heute Mitarbeiter, die sich ausschließlich Schulungsaufgaben widmen. Unter anderem bieten die Westfalen exklusiv Schulungen zu Fragen der Bodenbeschaffenheit und Bodenbelastung. Und auch bei Beyer steht das Thema ganz oben auf der Agenda: Ob Vertrieb, Bediener, Fahrer - die Qualität des Beyer-Services manifestiert sich am Know-how der Mitarbeiter, die mit den einzelnen, zum Teil sehr einweisungsintensiven Maschinen und deren Einsatzmöglichkeiten bestens vertraut sind. Dies macht Beyer-Mietservice bei seinen Kunden zum kompetenten Problemlöser. Dazu zählt auch, dass die Beyer-Maschinen grundsätzlich mit eigenem Fuhrpark und eigenen Fahrern ausgeliefert werden. Dadurch steht schon bei der Auslieferung auf der Baustelle ein versierter Ansprechpartner für den Kunden zur Verfügung.

Dem in den 90er Jahren begründeten Mietservice-Unternehmen mit heute weit über 2.000 Maschinen im Bestand, geht es nicht darum, ein überdimensioniertes und damit zu teures Modell zu vermieten und das schnelle Geschäft zu machen, sondern das für den individuellen Zweck sinnvollste Angebot zu realisieren. „Das können wir nur, wenn wir einerseits die Möglichkeiten unserer Produkte kennen, unsere Produkte voll und ganz verstehen und andererseits die Anforderungen der Kunden, die mit unserem Produkt arbeiten, umsetzen können", sagt Beyer. Daher sei die kontinuierliche Schulung, auch in Zusammenarbeit mit Partnern wie Teupen, so wertvoll.

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