Ungewöhnlicher Bühneneinsatz

Artikel als PDF:
Download: PDF-Version (459,21kb)

Quelle: bi-BauMagazin

Vor Beginn der diesjährigen Karl-May-Festspiele im sauerländischen Elspe mussten die Kulissen umgebaut werden. Damit aus einem Vulkan ein Wasserfall werden konnte, legte eine Teleskopbühne aus dem Mietpark von Beyer-Mietservice in luftiger Höhe Hand an.
In der winterlichen Spielpause wirkte die Western-Stadt der Naturbühne wie ausgestorben. Nur eine Teleskopbühne durchbrach mit ihrem sonoren Motorengeräusch die Stille. „Diese Teleskopbühne wird dafür eingesetzt, dass wir die gesamte Wasserkante in 20 Meter Höhe erneuern können“, erklärt Harald Heufer, zuständiger technischer Betriebsleiter. „Im Vorjahr stand hier noch ein Vulkan-Aufbau mit zwölf Metern Höhe, der bereits abgerissen wurde.“ Die dabei entstandenen Schäden ließen sich nur mithilfe einer Arbeitsbühne beheben.
Die Teleskopbühne 279 KD aus dem Beyer-Mietpark konnte mit ihrer Arbeitshöhe von bis zu 27,90 m und der maximalen seitlichen Reichweite von 23,60 m problemlos sowohl die Wasserkante erreichen als auch das darunter gelegene Wasserbecken überbrücken. Die Endlosdrehung des Oberwagens wie auch die hydraulisch drehbare Plattform machen die Bühne dabei hochflexibel. Das Antriebsaktivierungssystem und die vollproportionale Plattformsteuerung ermöglichen feinfühlige sowie präzise Fahrmanöver. Die Plattformgröße von 2,40 m x 0,90 m bietet sowohl Monteuren als auch Arbeitsmaterial ausreichend Platz.
„Dieser Teleskopbühnen-Typ eignet sich besonders gut für Arbeiten im Außenbereich auf schwierigem Gelände“, sagt Dieter Beyer, Geschäftsführer von Beyer-Mietservice. Allradantrieb und grobstolliges Reifenprofil verleihen dieser Arbeitsbühne in jeder Situation genügend Traktion. Mit dem teleskopierbaren Arm der Bühne konnte die Arbeitsplattform zentimetergenau an den Felsen herangefahren werden, ohne die gesamte Teleskopbühne bewegen zu müssen. Vom 18. Juni bis 11. September 2011 kann auf der Bühne nun wieder gespielt werden.

hier ist der Inhalt