Orgel musste gewartet werden

Artikel als PDF:
Download: PDF-Version (991,63kb)

Quelle: Allgemeine Bauzeitung

Mit Scherenbühne:

Köln (ABZ). – Kürzlich traf moderne Hebetechnik aus dem Mietpark von Beyer-Mietservice auf altehrwürdiges Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert. Der Einsatzort der Scherenbühne SB 225 E war der Kölner Dom. Grund hierfür waren Wartungs- beziehungsweise Reinigungsarbeiten an der beeindruckenden Orgel im Langhaus.
Die Touristen des Doms staunten nicht schlecht, als sie bei ihrem Besuch eine ultramarinblaue Scherenarbeitsbühne im Kirchenraum erblickten. Auf einer Höhe von mehr als 20 m wurden gerade Arbeiten an der Langhausorgel vorgenommen.
Der Vermieter Beyer-Mietservice stellte für dieses ungewöhnliche und anspruchsvolle Projekt die passende Arbeitsbühne. Zum Einsatz kam die SB 225 E mit einer maximalen Arbeitshöhe von 22,50 m. Dieser Bühnentyp überzeugt nach Firmenangaben mit einem leisen Elektroantrieb, weißen Reifen, einer präzisen Steuerung sowie einer geringen Baubreite von 1,21 m. „Der Einsatz auf geweihtem Boden war somit möglich, und die anfallenden Arbeiten an der Orgel konnten zügig erledigt werden“, wird berichtet. Die 1998 eingeweihte Langhausorgel verfügt über 3963 Pfeifen und kann auf umfangreichen 53 Registern gespielt werden. Das Instrument besteht des Weiteren aus einem Rückpositiv, einem Schwellwerk, einem Hauptwerk und einem Pedal. Zwischen Mitte Juni und Anfang September finden regelmäßig Konzerte statt, bei denen sich die Besucher von dem Klangvolumen der Orgel beeindrucken lassen können.
„Wir sind stolz darauf, einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben, dass die Musik der Orgel in der kommenden Saison ausdrucksstark von den Domwänden widerhallen kann“, kommentiert Dieter Beyer, Geschäftsführer des Vermieters, den ungewöhnlichen Einsatz der Scherenbühne. „Unsere Mietgeräte sind europaweit bei den unterschiedlichsten Projekten im Einsatz, aber eine Arbeitsbühne im Kölner Dom ist schon etwas Besonderes.“

hier ist der Inhalt